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Die Grüne Übungsgrammatik

Die Grüne Übungsgrammatik

ISBN:

978-3-96425-009-4

Preis:

17,60 Euro

Info:

Die Grüne Übungsgrammatik orientiert sich am Modell der Valenzgrammatik.
- Sie ist systematisch aufgebaut mit Regeln, Übungen und Lernlisten zu den einzelnen Kapiteln.
- Sie ist lehrwerksunabhängig und kann in allen B1/B2-Deutschkurseneingesetzt werden.
- In Verbindung mit dem Folgeband „Die Blaue Übungsgrammatikfür C1" bereitet sie gezielt auf die DSH und vergleichbareSprachprüfungen vor.
- Sie eignet sich auch für alle, die für ihre Berufsvorbereitung und -ausübung gute Kenntnisse der deutschen Schriftsprache benötigen.
- Sie enthält Querverweise, einen Vorschlag für eine didaktisch sinnvolle Abfolge der einzelnen Bereiche und einen ausführlichen Lösungsteil. Daher ist sie auch zur Wiederholung und Vertiefung im Selbststudium geeignet.


Die Grüne (Übungsgrammatik für B1 / B2) richtet sich an Deutsch-Lernende mit Grundkenntnissen.
Sie ist eine Überarbeitung und Erweiterung der „Übungsgrammatik für die Grundstufe“ von Friedrich Clamer und Erhard G. Heilmann, die aus der Unterrichtspraxis des „Lehrgebiets Deutsch als Fremdsprache“ und des „Studienkollegs für ausländische Studierende“
an der Universität Münster hervorgegangen und seit 1997 in mehreren Auflagen erschienen ist.
Sie legt die grammatischen Grundlagen für den Spracherwerb bis zum B2-Abschluss, kann lehrwerkunabhängig, ggf. zur Vertiefung und Wiederholung, in einem reinen Grammatik- Unterricht sowie begleitend zu allen Sprachlehrwerken eingesetzt werden. Durch den angefügten Lösungsteil eignet sie sich aber auch zum Selbststudium, besonders im Ausland.
In Verbindung mit dem ebenfalls neu bearbeiteten Folgeband Die Blaue (Übungsgrammatik für C1) deckt sie alle Grammatikkapitel ab, die für eine umfassende sprachliche Vorbereitung auf Ausbildung, Beruf und – vor allem – Studium im deutschsprachigen Raum unverzichtbar sind.
Allen Kolleginnen und Kollegen danke ich für zahlreiche Hinweise, vor allem aber Ulrike Lindemann für die freundliche Überlassung eigener Unterrichtsmaterialien.
Mein besonderer Dank gilt Bruno Liebaug vom Lektorat des Verlags Liebaug-Dartmann, der diese Überarbeitung der Grünen Grammatik mit vielen eigenen Vorschlägen ebenso kompetent
wie engagiert und geduldig begleitet hat.

Hinweise für Lehrende
Das Konzept der Grünen Grammatik für B1/B2 wie auch der Blauen als Folgeband für C1 beruht auf der Valenz-Grammatik in Anlehnung an die Deutsche Grammatik von Ulrich Engel (1988 ff.), die sich für die Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache als optimal erwiesen hat.
Während in diesem Buch der Bereich „Morphologie“ weitestgehend der Tradition folgt, wird im Bereich „Syntax“ auf herkömmliche Bezeichnungen wie „adverbielle Bestimmungen“ o. ä. verzichtet. Ausgehend vom Verb als strukturellem Zentrum des Satzes werden alle Segmente, die vom Verbalkomplex regiert werden, als „Ergänzungen“ bezeichnet. Nur das Subjekt bleibt weiterhin „Subjekt“. Diejenigen Elemente, die zwar inhaltlich mit dem Prädikat oder Restsatz zusammenhängen, aber nicht verbspezifisch sind, erscheinen als „Angaben“. Werden diese in einem Satz weggelassen oder hinzugefügt, wird der Satz dadurch nicht ungrammatisch, möglicherweise aber unlogisch oder unsinnig.
Die Grüne gliedert sich in die beiden Teile „Morphologie“ (Formenlehre) und „Syntax“ (Satzbau).
Beide Bereiche sind nach demselben Prinzip aufgebaut: Regeln – Listen – Übungen.
Im Regelteil werden anhand von Beispielen die wichtigsten Gesetzmäßigkeiten erklärt, so genau wie möglich und so umfangreich wie nötig. Die anschließenden Übungen dienen zur Festigung, und die Listen müssen gelernt werden, können aber auch zum Nachschlagen oder zum Wiederholen genutzt werden. Das Buch ist benutzungsfreundlich konzipiert: Regeln und Übungen stehen fast ausnahmslos auf der gleichen oder auf zwei aufeinander folgenden Seiten. Die Lösungen der Aufgaben können direkt in das Buch hineingeschrieben werden. Bei einer systematischen Erarbeitung dieser Grammatik in einem Sprachkurs empfiehlt es sich, alles in der vorgegebenen Reihenfolge zu bearbeiten, da vieles auf Vorhergehendem aufbaut. Die Bearbeitung von Morphologie und Syntax sollte aber nicht nacheinander erfolgen, sondern – soweit wie möglich – parallel. Allerdings wird im Kursverlauf zunächst die Formenlehre besonders dann einen größeren Zeitanteil beanspruchen, wenn die Kursteilnehmer*innen die eigentlichen Grundlagen wie Deklination oder Konjugation noch nicht sicher genug beherrschen. Ein Vorschlag für eine solche Verzahnung findet sich unten unter „Empfehlungen für eine didaktisch sinnvolle Abfolge der Grammatik-Kapitel“; sie ist speziell für selbstständig Lernende gedacht. Die alphabetische Liste der unregelmäßigen Verben, die heute auf jedem Handy abgerufen werden kann, wurde ersetzt durch eine „Lernliste“, die nach Ablautreihen angeordnet ist und so ein systematisches Erlernen der Verbformen ermöglicht.

 

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